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Was
bewegt einen Teil der Menschen zum Erwerb eines Eigenheims ?!
Manche mögen ein Haus auf dem Land oder an Randgebieten zur Stadt. Viele
zieht es aber neuerdings wieder direkt in die Citys und deshalb wünschen sie
sich nichts sehnlicher als eine hübsche Eigentumswohnung mitten im Zentrum
ihrer Lieblingsstadt.
Doch
was kann man machen, wenn man nicht in der Lage ist ein Haus oder eine
Wohnung zu kaufen, wenn einem das “Bare“ fehlt?
Für viele Bau- und Kaufwillige kommt dann nur eine Finanzierung in Betracht.
Welche Voraussetzungen oder Komponenten sind aber für eine Finanzierung zu
beachten?
Zu erst fragen wir uns: Was verhindert Wohneigentum?
Ø
zu hohes Alter
Ø
zu wenig Eigenkapital
Ø
man möchte keine Schulden
machen
Ø
man lebt wieder als
Single
das
sind nur vier Gründe. Sicher kommt auch noch hinzu das man das Risiko einer
Finanzierung scheut, weil man nicht die nötige Aufklärung über alle
Vorgehens- weisen und Zusammenhänge selbiger informiert ist. Zusätzlich
verunsichert die Wirtschaftslage im Allgemeinen manche Menschen, müssen sie
doch immer öfter um ihren Arbeitsplatz fürchten.
Absoluter Pluspunkt für den Erwerb von Wohneigentum ist die Entwicklung beim
Mietspiegel. Ein weiteres Pro ist die Altersvorsorge, die mit der Immobilie
gebildet wird. Eine Mietwohnung die 1950 ca 20€ Miete kostete wurde 2002
bereits für ca 435€ vermietet. In den neuen Bundesländern zahlte man 1993
für eine Wohnung 170€, so musste man für gleichen Wohnraum 2002 schon 325€
Miete aufbringen.
In
der heutigen Zeit sind wir bei einer durchschnittlichen Miete von 475€
(Kaltmiete) angelangt. Die durchschnittliche Steigerungsrate liegt bei etwa
5.6% wobei die Lebenshaltungskosten mit rund 1,5% im Verhältnis gestiegen
sind. Zum Problem wird dies spätestens im Rentenalter für den Großteil der
Bevölkerung.

Langfristig gesehen zahlt sich Wohneigentum aus, der Mieter zahlt
langfristig drauf. Für relativ weniger Belastung z. B. 400,-€ Miete
gegenüber dem Eigentumskauf mit einer Finanzierungsbelastung von 500,-€ für
den gleichen Wohnraum, wobei die Mehrbelastung für die Dauer der
Finanzierung in Kauf genommen wird da man nach der Tilgung über 25 Jahre die
Immobilie sein Eigen nennt.
Zur
Verdeutlichung: Der Quadratmeterpreis bei Mietwohnungen hat sich genau wie
der Grundstückspreis in den letzten 40 Jahren “versechsfacht“.
Bei einer Kaltmiete von
400,-€ und einer jährlichen Steigerung von 3% bei den Mieten zahlt man:
> in 10 Jahren 538,-€
> in 20 Jahren 723,-€
> in 30 Jahren 972,-€
> in
40 Jahren 1.306,-€
Die jährlichen
Veränderungen der Wohnungsmieten tragen dazu bei, dass der Mieter ab einem
Alter von 65 Jahren immer noch die Belastung der Miete hat und dadurch in
der Lebenshaltung einen entscheidenden Nachteil hat.
Somit ist für
Alleinstehende und ebenso für Lebensgemeinschaften der Erwerb einer
Immobilie bzw Wohneigentum wichtig für die Vorsorge im Alter. Da die
Lebenshaltungskosten steigen und die Einnahmen sinken
im Vergleich.
Wie
könnte also eine Finanzierung aussehen:
|
Alter |
Einkommen |
Miete |
Abtragung |
|
30 Jahre |
1.800 € netto
2.500 € brutto |
500 € |
100.000€
7% Zins
1% Tilgung
666 € |
|
40 Jahre |
2.402 € netto
3.335 € brutto |
667 € |
666 € |
|
50 Jahre |
3.204 € netto
4.448 € brutto |
890 € |
666 €
|
|
60 Jahre |
4.274 € netto
5.933 € brutto |
1.187 € |
|
|
67 Jahre(Rente) |
2.373 € Rente |
1.380 € |
|
|
70 Jahre |
2.373 € Rente |
1.583 € |
|
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In unserem Beispiel gestaltet
sich die Finanzierung wie oben:
Bei einer Miete von 500€
und einer jährlichen Steigerung der Miete von 3%, ergibt dies 459.000 €
Mietzahlung. Bei der Abtragung der Finanzierung von mtl. 666€ und einer
Laufzeit von 30 Jahren kommt eine Summe von 239.000€ zusammen. Das würde
eine Ersparnis von 120.000€ bedeuten, bei einer Wertsteigerung von 7,8% hat
dieses Objekt aus dem Beispiel, (Finanzierung 100.000€), nun einen Wert der
bei 780.000€ liegt.
Die Elemente der
Baufinanzierung:
Ø
Bargeld
Ø
Festgeld, Sparbriefe etc
Ø
Vorhandene Immobilien / Baugrundstück
Ø
Arbeitgeberdarlehen / Verwandtendarlehen
Ø
Zuteilungsreife Bausparverträge
Ø
Fällige Lebensversicherungen
Ø
Muskelhypothek (Grundvoraussetzung ist die Beherrschung
der angegebenen Eigenleistung)
Für
die Finanzierung sollte ein Kassensturz für die Budgetplanung gemacht
werden. Betriebs und Instandhaltungskosten der neuen Immobilie sollten mit
3,00 € pro m²
der Wohnfläche berechnet werden.
Beim
Posten Einnahmen werden alle Einnahmen gezählt dazu gehört auch das
Kindergeld oder sonstige Einkünfte aus Nebenjobs. Beim Posten Ausgaben:
Ø
Haushalt (Ernährung,
Kleidung, Gesundheit, Hausrat)
Ø
Telefon
Ø
Versicherungen,
Auto/Verkehrsmittel
Ø
Freizeit, Unterhaltung,
Reisen
Ø
Betriebs u.
Instandhaltungskosten neue Immobilie
Zur
Finanzierung gehört es in der Regel ebenfalls, dass dem Kunden ein
Eigenkapital zwischen 10% und 20% zur Verfügung steht. Sowie Kapital zur
Deckung der Erwerbsnebenkosten.
Das
sind:
Ø
Grunderwerbssteuer, 3,5% des Kaufpreis
Ø
Notarkosten 1,0%
Ø
Grundbuch
1,0%
5,5 %
Als
reine Erwerbskosten gelten für einen Makler 3,48%, die ebenso vorhanden sein
müssen wie auch die Erwerbsnebenkosten. Wenn man als Bauherr oder als Käufer
einer Immobilie nicht über ausreichend Eigenkapital verfügt, gibt es bei
verschiedenen Geldinstituten auch eine 100%ige oder gar 120%ige
Finanzierungsmöglichkeit. Dies geschieht in der Regel allerdings eher
selten, so das die Banken vorher in einem Rating abwägen ob Komplikationen
mit der Rückerstattung der Finanzierung entstehen könnten. Dies dient dazu
das keine Schwierigkeiten im Vorfeld oder während des Bauens entstehen.
Keine Finanzierung ist nützlich wenn der Käufer oder der Bauherr diese nicht
tragen kann.
Es
sollten also stets sämtliche Bauphasen und Bauabschnitte gut durchdacht und
sorgfältig geplant sein. Vor dem Abschluss einer Finanzierung sollten auch
alle Eventualitäten (z. B. Erwerbslosigkeit, Berufsunfähigkeit etc.)
durchleuchtet werden, damit es in solchen Fällen nicht zu "bösen"
Überraschungen kommt.
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